Selektive Trophäenjagd in Namibia

 

Argumente für eine selektive Trophäenjagd werden Tierschützer, Tierliebhaber und Natur-/Umweltschützer wenig überzeugen. Trotzdem steht fest: Seit in einigen Ländern Afrikas, wie z. B. Kenia, die Jagd verboten wurde, ist der Wildbestand durch Wilderei erheblich gefährdet worden. Einige bedrohte Arten, wie Nashorn, Elefant und Grevy-Zebra stehen kurz vor der Ausrottung, weil die Präsenz von Jagdführern und Jägern vor Ort fehlt und Wildererbanden ungestört alles abschießen, was ihnen vor die Büchse kommt oder die Tiere in ihren Fallen verenden. Die selektive Trophäenjagd in Namibia hat dagegen mit dazu beigetragen, einstmalig in Namibia heimische Wildarten wieder einzubürgern.


 

Seit 1994 erfährt die Trophäenjagd in Namibia ein stetiges Wachstum. Die Gründe dafür sind nicht zufällig. Verschiedenen Maßnahmen und kontinuierlichen Anstrengungen haben dieses Wachstum bewirkt:


Die namibische Regierung hat die nachhaltige Nutzung ihrer Naturreichtümer in der Verfassung verankert. Dadurch ist es überhaupt möglich, die Trophäenjagd dem Schutz des Gesetzes zu unterstellen.

 

NAPHA, der Namibia Berufsjagdverband, gewährleistet durch  ethisches Verhalten und professionelles Auftreten den Jagdgästen unvergessliche afrikanische Jagderlebnisse. Viele Jagdgäste kehren gerne nach Namibia zurück, weil ihre erste Tophäenjagd-Safari ganz ihren Wünschen entsprach. Diese Jäger sind Multiplikatoren für andere Jäger, die ebenfalls einen  Jagdurlaub in Namibia verbringen wollen.


 

NAPHAs Berufsjäger und Jagdführer treten zudem für den Grundsatz der nachhaltigen Nutzung ein. Die lange Tradition der ethischen Trophäenjagd auf höchstem Niveau hat gezeigt, dass die Nutzung des Naturreichtums Wild ein wesentlicher Faktor beim Schutz der namibischen Bestände ist. Durch erfolgreiches Wild-Management, das auf dem Grundsatz der Bewahrung durch selektive Jagd beruht, sind selbst dezimierte Arten, die einst Teile von Namibia bevölkerten, wieder etabliert worden.

 

Der Safari Club International (SCI), der Dallas Safari Club (DSC) und die Dortmunder "Jagd und Hund" Messe unterstützen die NAPHA, indem Sie insbesondere den NAPHA-Mitgliedern durch Ihre Tagungen und Ausstellungen die Möglichkeit bieten, für ihre jeweiligen Jagdunternehmen zu werben.



 

Das NAPHA-Medaillenprogramm
Internet: http://www.napha-namibia.com

 

Damit ausschließlich Trophäen von hoher Qualität bejagt werden, hat NAPHA ein Qualitätskontrollsystem entwickelt, durch das verhindert wird, dass Berufsjäger und Jagdführer Trophäen bejagen, die nicht der vorgegebenen Mindestgröße entsprechen. Namibia ist eines von wenigen Ländern in Afrika, die solch eine Form der Qualitätskontrolle praktizieren -zur Sicherung einer starken Genetik und zum Schutz der Interessen von Jagdgästen. Wie fast in allen afrikanischen Jagdländern üblich, zahlt der Jagdgast die obligatorische Abschussgebühr für die Trophäe, egal wie stark sie ist und in welcher Medaillenklasse sie liegt.
Das NAPHA-Medaillenprogramm wurde nicht nur deshalb eingerichtet, um den Jagdgast mit einer Auszeichnung für die in Namibia erlegten Trophäen zu belohnen, sondern auch als Einnahmequelle für NAPHA, womit die vielfältigen Projekte finanziert werden, die für die Zukunft der Jagd wichtig sind. Außerdem fließen für  jede Medaille, die verkauft wird, 10 N$ in kulturelle und soziale Projekte. Die Maße der Trophäen für die Klassifizierung in die jeweilige Medaillenklasse und die Preise für die Medaillen und Urkunden finden Sie in der NAPHA-Internetseite siehe oben.

Das NAPHA-Medaillenmesssystem basiert auf Safari Club International (SCI), d. h. die Summe beider Hornlängen und beider Basisumfänge ergibt die Punkte. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen:
* Warzenschwein -gemessen werden Länge und  Umfang nur des längsten Zahnes
* Elefant -das kombinierte Gewicht beider Stoßzähne in britischen Pfund (lbs).

 

 


 

                  Wildbahn-Medaille
Die begehrte Wildbahn-Medaille belohnt den Jagdgast dafür, dass er eine Trophäe der Kategorie Gold mit sehr hohem Alter erlegt hat. Es ist entscheidend für die künftigen Jäger, dass die Jäger von heute starke Gene für die Zukunft erhalten und zwar dadurch, dass Trophäenträger über ihrem Lebenszenit erlegt werden, um dadurch eine besonders gute Erbmasse zu gewährleisten. Berufsjäger / Jagdführer beantragen diese Medaille nach dem gleichen Verfahren wie bei den anderen Medaillen, mit der Ausnahme, dass ein Foto der Trophäe vorgelegt wird, um den Antrag zu untermauern.

          NAPHA-Bestenliste / Top 10
Das angesehene NAPHA Top 10 ist ein Register der besten Trophäen über die Jahre, die mit Gewehr oder Bogen erlegt wurden. Schauen Sie unter http://www.napha-namibia.com nach, ob Ihre Trophäe sich dafür qualifiziert hat.

 

Schwarznasenimpala des Verfassers;
NAPHA-Bestenliste Platz 7

         Gold-, Silber- und Bronzemedaillen
Diese Medaillen, zusammen mit der jeweiligen Urkunde, sind erhältlich für qualifizierende reife Trophäen. Das SCI-Rekordbuch ist die Eintragungsgrundlage für das NAPHA-Medaillensystem. Trophäen, die die Mindestmaße für einen Eintrag im Rekordbuch erhalten, werden mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Trophäen, die 5% unter dieser Mindestpunktzahl liegen, werden mit einer Bronzemedaille und Trophäen mit 5% über dieser Mindestpunktzahl mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Für die Aufnahme Ihrer Trophäe in die NAPHA- 
       Bestenliste ist Folgendes zu veranlassen:

1. Die Trophäe muss von einem offiziellen Vermesser
   der  NAPHA vermessen und ausgepunktet werden.
2. Es muss ein Foto des erlegten Trophäenträgers
    beigefügt werden..

                        Hegemedaille
Trophäen, die sich für obige Medaillen aufgrund altersbedingter oder deformierter bzw. gebrochener Trophäen nicht in Frage kommen, qualifizieren sich für eine Hegemedaille in Altsilber.

 
 

Das namibische Mindestmaßsystem liegt teilweise deutlich unter dem NAPHA-Medaillenmesssystem und sollte nicht damit verwechselt werden. Dieses Mindestmaßsystem soll den Jagdgast auf der Jagd in Namibia davor schützen, Tiere unterhalb der Mindestanforderung des Ministeriums für Umwelt und Tourismus zu bejagen. Der Jagdgast braucht nicht für Trophäen unterhalb dieser Mindestanforderung zu zahlen. Dies trifft nicht bei Hegeabschüssen, hohem Alter, bei Tieren mit gebrochenem / abnormen Horn oder bei kranken Tieren zu, wenn der Jagdgast diese Trophäe ausdrücklich wünscht und der Jagdführer / Berufsjäger den Schuss frei gibt

 

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