Karakal (Wüstenluchs, Rotkatze)

 

 

Der Karakal - auch Wüstenluchs oder Rotkatze genannt – ist im ganzen Land weitgehend verbreitet. Schulterhöhe bis 50 cm, Körpergewicht bis 18 kg. Auf dem abgeflachten Kopf dreieckige spitze Gehöre mit langen Haarpinseln und durch die etwas kurz geratenen Vorderläufe hinten höhergestellt. Gewöhnlich sind Karakale hell, mit den Farben Gelb, Rot und Braun. Der Rücken ist stets dunkler als die Flanken. Auffallend ist noch der dunkle Mundwinkelfleck sowie der graubraune bis schwarze Schnurrhaarfleck. Jungtiere sind grauer und dunkler als die Alttiere.

Der Karakal lebt in offenen Wüsten- und Savannenlandschaften. Kleinsäuger, Gazellen, Vögel und Schlangen  bereichern seinen Speisezettel. Er scheut sich nicht, geringere Kudus anzuspringen und sich in der Kehle festzubeißen, macht auch nicht vor Kälbern der Hausrinder halt. Selbst ausgewachsene Schafe vermag er zu reißen. Ebenso nimmt er aber auch mit Früchten und Beeren vorlieb.

Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, ruht er tagsüber meist im Schatten. Der Karakal klettert gut und springt so gut, dass er aufsteigendes Flugwild noch im Sprung erreichen kann. Karakale sind wie fast alle Katzen ausgesprochene Einzelgänger und finden lediglich zur Ranz zusammen, die jahreszeitlich jederzeit möglich ist. Karakale sind mutige Kämpfer und greifen, wenn man sie in die Enge treibt, bedingungslos an. Verfolgt flüchten sie auf eine Felsspitze oder einem Baum.

Abgesehen von mehr zufälligen Begegnungen, spürt der passionierte Jäger dieses Wild an bestätigten beliebten Rast- und Ruheplätzen auf. Der Ansitz auf diese sehr standorttreue Katze ist erfolgreich, wenn man ihr einen Lebendköder anbietet, z.B. eine Ziege oder ein Schaf. Der Jäger begibt sich am Köder hinter einer Deckung oder einem Schirm. Angeschossene Karakale nehmen den Jäger an. Die Trophäe kann in die Bundesrepublik eingeführt werden. Der Zoll stellt eine Einfuhrbescheinigung aus.

 


Startseite Namibia Die Jagd Wildarten Jagdanbieter Links Kontakt