Löwe

 

 

Schulterhöhe:          90 - 110 cm
Gewicht:                   Männchen: 150 - 205 Kg
                            Weibchen: 100 - 130 Kg
Lebenserwartung: 20 Jahre
Nahrung:                  Mittelgroße bis große Huftiere, Aas
Tragzeit:                  3 Monate (4 - 6 Junge)
Weltrekord:          73,02 cm (Schädel); Transvaal, Südafrika

Nach dem Tiger ist der Löwe die zweitgrößte Katze und damit das größte Landraubtier Afrikas.

Löwen haben ein kurzes, sandfarben oder gelblich bis dunkel-ocker gefärbtes Fell. Die Unterseite und die Beininnenseiten sind stets heller. Männliche Exemplare haben zudem eine lange Mähne, die meist dunkelbraun ist, aber auch schwarz, hellbraun oder rotbraun sein kann. Diese Mähne breitet sich von den Wangen bis über die Schultern aus, seltener über Bauch und Brust. Form und Farbe der Mähne variiert nicht nur zwischen Individuen, sondern auch beim selben Individuum im Laufe des Lebens in Abhängigkeit von der körperlichen Verfassung. Besonders lange und dunkle Mähnen sind ein Zeichen guter Verfassung und Kampfeskraft, da der Hormonstatus und der Ernährungszustand Auswirkung auf Dichte und Länge der Mähne haben.

Löwen haben ein hochentwickeltes Sozialverhalten innerhalb eines Rudel. Ein Rudel besteht meist aus drei bis sechs Löwinnen, zwei männlichen Löwen sowie etliche Welpen und Halbwüchsigen. Mitunter trennen sich die männlichen Löwen vom Rudel, um einige Zeit allein umherzustreifen, so dass man häufig auf Löwinnen ohne männliche Begleitung trifft.
Die Beute des Löwen besteht zum größten Teil aus großen Huftieren, wie Zebras, Gnus usw. Löwen sind keineswegs ausschließlich nachtaktiv. Besonders wenn sie hungrig sind, gehen sie schon am späten Nachmittag auf Beutesuche.

In Namibia können Löwen auf den an den Etoscha Nationalpark grenzenden Farmen sowie auch in den nördlichen Safarigebieten bejagt werden. Gebiete mit gutem Vorkommen sind die, die an den Khaudum Nationalpark angrenzen. Ist das Farmgebiet nördlich Kamanjab wechseln recht häufig Löwen ein.

Das Ausfährten eines Löwen ist weit weniger schwierig, als man es sich zunächst vorstellt. Man kann den Löwen anhand des nächtlichen Gebrülls lokalisieren, die Fährte an einer Wasserstelle oder an einem Riss aufnehmen. Auch das Absuchen von Wildwechseln oder Wegen ist erfolgversprechend, weil die Löwen mit Vorliebe solche leicht zu begehenden Wechsel benutzen.
Es sollte eine großkalibrige Waffe von mindestens 9 mm gewählt werden. Dazu sollten harte Teilmantelgeschosse benutzt werden, um eine gute Durchschlagskraft, auch bei ungünstigen Schusswinkel zu gewährleisten. Überhaupt sollten sogenannte "Lion Load"-Geschosse mit Vorsicht genossen werden. Die weichen Geschosse verfügen nicht über genügend Tiefenwirkung, vor allem bei "spitzen" Schüssen. Vor allem bei zum Angriff entschlossenen Löwen wird keinerlei Schockwirkung erzielt, wenn kein Treffer von Gehirn oder Wirbelsäule erfolgt. ei frontal angreifenden Löwen verdeckt der Kopf meist das Ziel auf Brust oder Blatt. Sollte das Gehirn verfehlt werden und nur Kiefer, Nasen- oder Jochbein getroffen werden, ist es erforderlich, dass das Geschoss den Kopf durchschlägt und bis in die Kammer eindringt. Die als "Stopper" empfohlenen Lion Load-Geschosse sind deshalb gewiss nicht unumstritten.
 

 


 
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