Gepard
(CITES I)

 

 

 

Gewicht:                   Männchen: 40 - 65 Kg
                            Weibchen: 35 - 50 Kg
Lebenserwartung: 15 Jahre
Nahrung:                  Kleine, mittelgroße und große Säugetiere, große Vögel
Paarungszeit:         Während des gesamten Jahres, 2 bis 6 Junge

Die schnellste unter den afrikanischen Katzen ist der Gepard, der in allen Steppenlandschaften von Namibia zuhause ist. Geparden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 80 cm und werden über 50 kg schwer. Kurzfristig sollen sie bei der Hetzjagd Geschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer erreichen. Versteckt im Gras liegend oder ihre Beute anschleichend, kann man die vorwiegend tagaktiven Jäger jedoch nur schwer entdecken. Gewöhnlich sieht man das Weibchen zusammen mit Jungtieren und „Halbstarken“, die Männchen dagegen einzeln, doch scheint dies auch von den bevorzugt zur Verfügung stehenden Beutetieren abhängig: Werden vornehmlich größere Tiere gerissen, jagen Geparden auch in größeren Verbänden.

Das Hauptvorkommen mit rund 2.500 Exemplaren gibt es im Farmland Namibias, wo die Geparden praktisch keine natürlichen Feinde haben. Sind andere Räuber vorhanden, fallen diesen viele von jagenden Eltern allein zurückgelassenen jungen Geparden zum Opfer. Oft verraten sich die putzigen Kleinen durch ein vogelähnliches Zwitschern.

Viehzüchter in Namibia behaupten, dass die Geparden, die im Gegensatz zu allen anderen Katzen die Krallen nicht einziehen können, jährlich unter dem Wild, bevorzugt Springböckchen, Rinderkälber, Karakulschafen und Ziegen, einen Schaden von umgerechnet bis zu € 1,5 Mio anrichten – was sie nicht gerade beliebt macht. Die Trophäen von in Namibia mit staatlicher Erlaubnis erlegten Geparden können legal in die Bundesrepublik (mit Sondererlaubnis des Bundesamtes für Naturschutz) eingeführt werden. In allen anderen Ländern sind diese Katzen geschützt. Auch wenn die Jagd legalisiert worden ist – die Abschussgebühren können den Farmer wenigstens teilweise entschädigen, so dass er aus Eigeninteresse nicht gleich jeden zu Schaden gehenden Geparden erschießt – ist eine planvolle Bejagung dennoch möglich: Geparden sind nicht territorial und streifen weit umher. Sie kehren in aller Regel auch nicht zu einem Riss zurück, um ihre Beute restlos zu verwerten. Demnach ist auch ein Anludern nicht erfolgversprechend.

 

 

 
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