Nilkrokodil
(CITES I)

 

 

Länge:                        bis 6 m
Gewicht:                   1000 Kg
Lebenserwartung:  100 Jahre
Reifezeit der Eier:    80 Tage
Anzahl der Jungen:  25 - 95
Nahrung:                Fische, kleine bis mittelgroße Huftiere

Erwachsene Nilkrokodile sind oberseits dunkel-olivfarben, der Bauch ist einheitlich porzellanfarben. Die Jungtiere sind hell olivfarben und dunkel gefleckt und gebändert. Die Färbung der Krokodile wird stark von den im Wasser gelösten Stoffen beeinflusst. In den Grenzflüssen Kunene, Okavango, Sambesi und einigen Gewässern des Caprivi kommen Krokodile vor. Krokodile des Kunene haben den Ruf, sehr aggressiv zu sein.

Krokodile lauern der Beute meist unter der Oberflächen von Flüssen oder Wasserstellen auf, an denen die Tiere zum Schöpfen eintreffen und bleiben durch das flache Profil des Kopfes und die nahezu geräuschlose Fortbewegung unbemerkt. Das Opfer wird dann angesprungen, im Sprung gepackt, ins Wasser gezerrt und ertränkt. Unter anderem wurde von Zebras, Antilopen, Stachelschweinen, jungen Flusspferden und auch anderen Raubtieren wie Hyänen oder Löwen berichtet, die von Nilkrokodilen erbeutet wurden. Aas gehört ebenfalls zur Nahrung des Nilkrokodils.

Große Beutetiere werden unter Wasser gezogen, ertränkt und dort unter Überhängen und in Höhlen bis zur Verwesung aufbewahrt und dann verzehrt. Das tote Beutetier wird mit den Zähnen gepackt und durch schnelles Drehen des Krokodils (Todesrolle) werden Fleischstücke aus dem Kadaver herausgerissen und verschlungen. Krokodile verfügen über gewaltige Kraft, selbst in starker Strömung vermögen große Krokodile bewegungslos im Wasser zu verharren.

Nilkrokodil-Weibchen sind nicht territorial. Die Männchen bilden Reviere und verteidigen einen Uferabschnitt hartnäckig gegen andere Männchen. Sie schwimmen regelmäßig die Grenzen ihres Territoriums ab und vertreiben Eindringlinge. Gelegentlich kommt es zu Kämpfen.

Eier werden an Land abgelegt und im Sand vergraben. Nach 84–89 Tagen kündigen die Jungtiere in den Eiern mit froschartigen Lauten ihren Schlupf an. Das Weibchen gräbt dann das Nest wieder aus und trägt die Schlüpflinge in ihrem Maul ins Wasser. In den ersten Lebensmonaten bleiben die Jungtiere immer dicht bei ihrer Mutter, die sie bewacht.

Um die Trophäe nicht zu verlieren, müssen Krokodile mit einem unmittelbar tötenden Schuss an Land erlegt werden. Dazu muss das sehr kleine Gehirn getroffen werden. Hierzu empfiehlt sich ein rasantes, präzise Schießendes Kaliber von 6 - 7 mm. Das Krokodil muss seitlich hinter den Augen getroffen werden, wenn es auf Sandbänken in der Sonne liegt.
Das ansprechen erfolgt nach der Länge des Krokodils.
 

 


 
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